Flüchtlingsunterkunft in Großostheim



Wir sind betroffen über die Aggressivität und Voreingenommenheit bei vielen Teilnehmenden in der Bachgauhalle am Dienstag, die schon nach 15 Minuten mit ständigen Zwischenrufen und Störungen das Verfolgen der Informationsveranstaltung über eine Flüchtlingsunterkunft fast unmöglich machten. Wir sind fassungslos, dass eine Großostheimer Gemeinderätin am Ende der Veranstaltung belästigt und bedroht wurde.
Die Flüchtlingsunterkunft in Großostheim wird es geben.
Wir verstehen die Ängste, die Fremdes und Ungewohntes zunächst bei allen Bürgern und Bürgerinnen hervorrufen können. Aber sie sollten nicht unser Handeln bestimmen. Die meisten Menschen tragen in ihrem Innern Mitmenschlichkeit und Verständnis für andere, auch für die, die aus Verzweiflung ihr Land verlassen mussten.
Die Informationen und Erfahrungen mit Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber, die teilweise größer und schlechter ausgestattet sind als das für Großostheim geplante, zeigen überwiegend positive Erfahrungen, was Ruhe und Ordnung in den Heimen, die Sicherheit nach außen, den Umgang untereinander und die Arbeitswilligkeit der Bewohner/innen betrifft. Die Situation ist weder für die Gemeindeverwaltung, die Bürger/rinnen noch für die Flüchtlinge einfach. Ängste vor Schwierigkeiten und Straftaten sind aber nicht der Maßstab, an dem wir unser Handeln ausrichten. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es unseren Bürger/innen und den Geflüchteten aus verschiedenen Ländern auch in Großostheim gut geht.
Besuchen Sie auch unsere Webseite <gruene-grossostheim.de>
B’90/Die GRÜNEN, Ortsverband Großostheim

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