Neujahrsempfang der GRÜNEN, Kreisverband Aschaffenburg-Land
Am Sonntag, 08.02.2026, fand inLaufach der Neujahrsempfang von B’90/Die GRÜNEN Kreisverband Aschaffenburg-Land in einem voll besetzten Saal des Pfarrheims statt. Neben den vielen Vertreter*innen von Verbänden und Vereinen waren auch alle grünen Ortsverbände und der GRÜNE Kreisverband Miltenberg zugegen. Aus Großostheim kamen Kreis- und Gemeinderat Artur Schnatz, KreisratAndreas Lieb, Gemeinderat Thomas Schuler, Vorstandssprecherin Dagmar Sonnenberg, Gemeinderatskandidatin Gudrun Biller-Kreuzer und der Vertreter des BUND Naturschutzes,Rudolf Kreuzer, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen.
Barbara Hofmann, Volker Goll und Christine Scheel konnten Vertreter*innen des Bauernverbands, die BBV Landfrauen, SPD und IHK, ADFC , Grünland Spessart, Omas gegen Rechts, Landrat Legler und natürlich Niklas Wagener, MdB, und den Gastredner Martin Heilig, grüner Oberbürgermeister von Würzburg begrüßen. Sie führten nach dem Sektempfang durch den abwechslungsreichen und geselligen Nachmittag. Neben interessanten und humorvollen Beiträge, durften die viele verschieden Besucher*innen auch ein reichhaltiges Büfett genießen.
Dem erst jüngst gegründete Ortsverband der GRÜNEN in Laufach galt ein besonderer Dank. Sie hatten es – ähnlich wie in Bessenbach -in kürzester Zeit geschafft, eine Gemeinderatsliste für die Kommunalwahl aufzustellen und gleichzeitig die Ausrichtung des Empfangs vor Ort übernommen.
Marvin Heimrich, Student und Sprecher der GRÜNEN Jugend Aschaffenburg, erzählte, dass er zunächst stark mit den Themen des Bundes beschäftigt war, dann aber merkte, dass man auch regional aktiv werden kann, wenn man in den Bereichen Verkehr, Energiehaushalt und Wirtschaft etwas verändern möchte. So sei es ihm gelungen, viele junge Leute für die Kommunalwahl zu motivieren und in die Listen zu bringen. Er selbst kandidiert auf Platz 4 der Kreistagsliste.
Niklas Wagener verstand die Sorgen, die sich auch bei den Jugendlichen breit machten. Die Weltlage sei alles andere als rosig. Um so wichtiger sei es, vor Ort zusammenzuhalten. Die Kommunen seien das Rückgrat für Demokratie und politische Entscheidungen. Der regionale Kontakt sei ihm sehr wichtig, um auf Landes- und Bundesebene den Herausforderungen mit entsprechender Kraft zu begegnen. Deshalb dürfen wir uns über die Verbindung zu Martin Heilig freuen, dem ersten grünen bayerischen Oberbürgermeister.
Martin Heilig, ehemals Lehrer und danach 3. Bürgermeister in Würzburg, bedankte sich im Vorfeld bei Volker Goll und dem gesamten Kreisverband für die großartige Unterstützung, die er während des Wahlkampfes 2025 zum Oberbürgermeister auch vom Kreisverband Aschaffenburg-Land erhalten hatte. „Ihr habt an mich geglaubt, dass ich es schaffen werde“, sagte Martin Heilig. „Zuversicht ist wichtig und muss dabei sein.“ Das soll in Zukunft sein politisches Handeln bestimmen. Polemik, Hetze, Lügen und Beschimpfungen spalten die Bevölkerung und behindern Veränderungen. Streit ist nichts Verwerfliches, wenn man sachlich bleibt. Verbindungen herstellen und nicht polarisieren. Heilig beschrieb, wie er in seinem Wirkungskreis eine Wärmeplanung für Stadtbereiche entwickelte, mit sachlichen Argumenten und indem er nach und nach geäußerte Hindernisse aus dem Weg räumte. Letztlich führte dies zu einem Beschluss, dem alle zustimmten.
Der meist genannte Wunsch, den befragte Würzburger Bürger*innen äußerten, war die Begrünung der Innenstadt. Um dafür eine gute Lösung zu finden, ist es nach Heilig notwendig, beim ÖPNV eine Taktverdichtung zu erreichen und eine Lösung für die vielen geparkten Autos zu finden, damit Freiräume fürs Grün geschaffen werden. Auch bei dieser Planung ist er zuversichtlich.
Mit aufmunternden Worten an alle zukünftigen Kommunalträger*innen endete der gelungene Neujahrsempfang.
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